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INDU-HEAT - Induktive Blecherwärmung zur Steigerung der Energieeffizienz im Karosseriebau

Das Presshärten borlegierter Stähle gewinnt im Bereich des Karosseriebaus zunehmend an Bedeutung. Es ist derzeit das einzige Verfahren, mit dem den höheren Sicherheitsanforderungen bei gleichzeitiger Reduktion des Fahrzeuggewichts begegnet werden kann. Bei diesem Verfahren müssen die Halbzeuge auf ca. 950 °C erwärmt werden. Dies erfolgt derzeit mit konventionellen Erwärmungstechnologien wie Rollenherd- oder Hubbalkenöfen die sehr investitionsintensiv sind, eine große Aufstellfläche benötigen und in ihrer Anwendung wenig Flexibilität bieten. Weiterhin weisen sie einen geringen energetischen Wirkungsgrad auf. Durch die Nutzung der induktiven Erwärmung im Bereich des Presshärtens kann die Energieeffizienz dieses Verfahrens drastisch gesteigert werden. Mit diesem Projekt soll die Grundlage für die industrielle Nutzung der induktiven Erwärmung im Bereich des Presshärtens geschaffen werden. Durch den direkten Energieeintrag in die Platine mittels der Induktion und die dadurch verkürzte Zeitdauer der Erwärmung, wird die Länge der Anlage deutlich reduziert. Durch eine Reduzierung der Zonen mit indirekter Beheizung wird die Belastung der Umgebung durch Abstrahlungen der Anlage deutlich reduziert. Der Einsatz elektrischer Energie anstelle von Gas unterbindet die Entstehung von Emissionen an der Anlage und ermöglicht die Nutzung alternativer Energiequellen. Durch die Entwicklung eines geeigneten Förderkonzeptes soll eine Relativbewegung zwischen Bauteil und Fördersystem unterbunden werden, wodurch eine Verschmutzung der Fördersystems verhindert und der Wartungsaufwand minimiert wird.

Steckbrief

Projektnummer
825460
Koordinator
Technische Universität Graz Institut für Werkzeugtechnik und Spanlose Produktion
Projektleitung
Josef Domitner, josef.domitner@tugraz.at
Förderprogramm
Neue Energien 2020
Dauer
11.2009 - 10.2011
Budget
312.290 €