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NEOStahl - Neue Energieoptimierungsverfahren und –Modelle in der Prozessautomation zur CO2-Reduktion in der Stahlindustrie

Die Stahlindustrie ist weltweit für 10% der CO2 Emissionen verantwortlich. Zur Energie- und CO2-Emissionsreduktion in der Stahlindustrie sollen grundlegend neue Prozessmodelle, Energieverbrauchsoptimierungs- und Automationslösungen entwickelt und später in den Siemens VAI Automationssystemen umgesetzt werden. Stahlerzeugung ist prozessbedingt mit einem sehr hohen Energieaufwand und hoher Klimabelastung verbunden. Bei europäischen Stahlherstellern fallen fast 2 Tonnen CO2 pro Tonne Stahl an. In weniger entwickelten Länder ist der CO2 Ausstoß noch höher. Weltweit wurden 2008  mehr als 1,3 Mrd. Tonnen Stahl erzeugt. Dabei fallen mindestens 2,6 Mrd. Tonnen CO2 an, das entspricht ca. 10 % der globalen CO2 Emissionen. In Österreich ist die Stahlindustrie sogar für ca. 15% der CO2 Emissionen verantwortlich.

Das Ziel dieses Projekts ist eine Reduktion des CO2-Ausstoßes der Eisen- und Stahlindustrie um 1-3%, das entspräche bei globaler Anwendung dieser neuen Verfahren jährlich bis zu 78 Millionen Tonnen CO2-Einsparung in der Eisen- und Stahlindustrie. Ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Effizienz kann durch den Einsatz von Automationstechnik erreicht werden. Im Rahmen der Energieoptimierung der Roheisen- und Stahlerzeugung werden die Siemens VAI Automationsverfahren um folgende Teilmodelle ergänzt.

-          Verringerung von Emissionen und Energieverbrauch von Lichtbogenöfen durch Ausnutzung dynamisch gemessener Abgaswerte zur optimierten Betriebsführung.

-          Verringerung von Emissionen und Energieverbrauch von Hochöfen und Sinteranlagen durch neu zu entwickelnde Prozessmodelle und durch Ausnutzung von Online-Messungen.

-          Energiemanagement-, Energiesimulations- und Energieoptimierungs-Module

Steckbrief

Projektnummer
825608
Koordinator
Siemens Metals Technologies Vermögensverwaltung GmbH
Projektleitung
Helmut, Zeisel, helmut.zeisel@siemens.com
Förderprogramm
Neue Energien 2020
Dauer
11.2009 - 09.2012
Budget
1.080.000 €